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WestAfrika SAHEL TOUR MALI NIGER DOGON

SAHEL TOUR MALI NIGER DOGON

SAHEL
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Reiseverlauf

Montagsmarkt in Djenné: Die Fulbe platzieren ihre mit Dickmilch gefüllten, bauchigen Kalebassen, Bozo-Frauen breiten getrockneten Fisch aus und hinter den Marktständen erhebt sich die riesige Lehmmoschee. Bei der jährlichen Renovierung hilft die ganze Stadt mit, auf dass sie auch die nächste Regenzeit wieder übersteht. In der "Falaise de Bandiagara" lernen Sie ein Volk kennen, dessen Masken und Maskentänze Teile eines eigenen Kosmos symbolisieren. Bestaunen Sie Behausungen, die in den Fels eingebaut sind. Hier beginnt Ihr Trekking. Dogon-Dörfer, Gebirgsabbrüche, Felsmassive und Tafelberge prägen die Tage. Timbuktu, einst wirtschaftlicher Mittelpunkt und religiöses Zentrum, hat trotz des einen oder anderen verfallenen Stadtteils Afrikareisende immer zum Träumen angeregt. Auf einer Pinasse verlassen Sie das einstige kulturelle Zentrum der Region und reisen den Niger aufwärts. Tagsüber legen Sie in den Dörfern der Peul, Bozo und Songhay an, die Nächte verbringen Sie im Ufersand. Mit etwas Glück können Sie Kormorane beobachten und Flusspferde, die sich im mächtigsten Strom Westafrikas tummeln.
Routenverlauf:
Bamako - San - Djenné - Bandiagara - Dogonland - Hombori - Sattel der Fatima - Timbuktu - Flussreise - Konna - Mopti - Sévaré - San - Ségou

Detailprogramm:
1. Tag Abreise
Flug mit einer Linienmaschine von Deutschland über Paris nach Bamako. Am Abend Ankunft in Bamako, der Hauptstadt Malis, und Transfer zum Hotel.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotelübernachtung

2. Tag San
Nach dem Frühstück fahren wir durch malerische Sahellandschaft vorbei an Hirsefeldern und den für diese Gegend typischen Shea-Butter-Bäumen in die Sahel-Stadt San.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Zeltübernachtung [FA]

3. Tag Djenné
Morgens fahren wir etwa 2,5 Stunden bis Djenné, wo im Laufe des Vormittags der Markt beginnt. Besonders interessant sind in dieser Gegend die Gehöfte der Fulbe. Der Montagsmarkt in Djenné ist das Ereignis im Binnendelta zwischen Ségou und Mopti und hat eine 1000-jährige Tradition. Die berühmte Lehmbaumoschee, ein 150 m langer und 20 m hoher Rechteckbau mit Spitzen und Portalaufgängen, Rundbögen und Innensäulen ist ein repräsentatives Beispiel neusudanischer Lehmbauarchitektur. Ungläubige - also wir - dürfen den Innenbereich allerdings nicht betreten. Réné Caillé hat 1828 als erster Europäer den Reichtum und die Betriebsamkeit von Djenné geschildert. Am Bani-Fluss vor den Toren der Stadt Djenné errichten wir unser Camp.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Zeltübernachtung [FMA]

4. Tag Bandiagara
Zunächst noch auf einer Teerstraße und dann auf einer manchmal sehr staubigen Piste führt die Etappe durch Hügellandschaft und vorbei an Felsplateaus nach Bandiagara, dem Hauptort des Dogongebiets, und weiter zur Falaise de Bandiagara. Wir errichten in freier Natur etwas außerhalb des Dorfes Daga unser Camp.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Zeltübernachtung [FMA]

5.-6. Tag Dogonland
Die kommenden Tage stehen für Wanderungen im Dogonland zur Verfügung. Wir steigen die Falaise hinunter und wandern durch einige Dörfer der Dogon. Ihren vom Ahnenkult bestimmten Glauben haben sie sich bis heute bewahrt. Die Einteilung der Felder, die Bauweise und die Standorte der Toguna-Hütten verdeutlichen, dass sich die Mythologie auch im Alltag und in den Gebrauchsgegenständen der Dogon widerspiegelt. Die Falaise des Dogonlandes ist unbestritten eine der schönsten Gegenden des Landes. Der Gebirgsabbruch ist 200 km lang und bildet am Ende der lebensfeindlichen Gondoebene eine 250 m hohe Barriere. Wir können die ehemaligen Behausungen der Tellem sehen, die in den Fels hinein gebaut sind. Die Höhlen dienen den Dogon heute als Grabstätten. In der ersten Nacht bleiben wir im Dogondorf Banani, hier gibt es auch Toiletten und Waschgelegenheit, die zweite Übernachtung findet in einem der anderen Dogon-Dörfer statt.
Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 230m; Zeltübernachtung [FMA]

7. Tag Hombori
Frühmorgens steigen wir wieder zur Falaise hinauf und werden dort am Vormittag abgeholt. Nun führt die Fahrt nach Hombori. Die Felsmassive und Tafelberge des Gurma gehören zu den eindrucksvollsten Landschaften Westafrikas. Wir passieren das gewaltige Gandamia-Massiv, das senkrecht aus der Ebene emporsteigt. Übernachtung im Zelt am Fuß der "Hand der Fatima". Einer Legende nach ist dies die versteinerte Hand eines Mädchens. Beeindruckende, riesige Felstürme stehen Monumenten gleich in der Landschaft.
Gehzeit: 1,5-2h; Aufstieg: 230m; Abstieg: 0m; Zeltübernachtung [FMA]

8. Tag Sattel der Fatima
Früh am Morgen Aufbruch zum "Sattel der Fatima", weil wir oben sein wollen, bevor die Hitze des Tages einsetzt. Teilweise kaum erkennbar führt der Pfad über Geröll und mannshohe Felsbrocken. Der ca. 1- stündige Anstieg wird mit einer herrlichen Sicht auf eine Savannenlandschaft belohnt, die an den Grand Canyon erinnert. Anders als der Aufstieg ist der Weg zurück zum Zeltcamp gut sichtbar. Nachmittags fahren wir nach Douentza.
Gehzeit: 2h; Aufstieg: 250m; Abstieg: 250m; Zeltübernachtung [FMA]

9. Tag Timbuktu
Morgens geht es von Douentza nach Timbuktu, das wir am Nachmittag erreichen. Die Stadt wurde im 11./12. Jahrhundert gegründet und war im 15. Jahrhundert nicht nur religiöses Zentrum, sondern durch den Gold- und Salzhandel Wirtschaftsmittelpunkt des islamischen Westafrika. Heute noch treffen zwischen den Monaten November und Februar die berühmten Azalai-Salzkarawanen ein. Manche Stadtviertel Timbuktus sind leider verfallen. Wir besuchen die Moscheen Djinger-Ber (nur diese darf von innen besichtigt werden!), Sankore und Sidi Yahia sowie das Museum der Stadt. Fakultativ können das ehemalige Wohnhaus des deutschen Afrikaforschers Heinrich Barth sowie die Bibliothek des Ahmed Baba besichtigt werden.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotelübernachtung [FMA]

10.-11. Tag Flussreise
Frühmorgens Fahrt zum Hafen von Timbuktu, wo die Pinasse auf uns wartet. Wir legen Richtung Mopti ab. Die Pinasse ist ein traditionelles Holzboot mit Außenbordmotor. An Bord befindet sich eine Kochstelle, auch eine Toilette ist vorhanden. Wir sitzen auf fest installierten Bänken unter einem Strohdach. Bei den Stopps besuchen wir u.a. Siedlungen der Peul mit schönen Moscheen, sehen die verschiedenen Fischtechniken der Somono und Bozo und erleben im Nigerbinnendelta eine der eindrucksvollsten Flusslandschaften unserer Erde. Südlich des "Lac Debo" werden die Dünenausläufer der Wüste seltener und die Vegetation nimmt zu. Während der Flussreise errichten wir die Zelte an den Abenden direkt am Ufer.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Zeltübernachtung [FMA]

12. Tag Konna - Mopti - Sévaré
Mit unserer Pinasse fahren wir bis Konna, hier werden wir von unseren Fahrzeugen abgeholt und nach Mopti gebracht, das wir nachmittags erreichen. Mopti, das "Venedig des Soudan" (Mali gehörte während der Kolonialzeit zur französischen Kolonie Soudan) hat nicht einen Markt, diese Stadt ist Markt! Salzplatten aus Taoudenni, Trocken- und Räucherfisch der Bozo vom Debofluss, Körbe voller Zwiebel aus dem Dogonland und Kolanüsse von der Elfenbeinküste sind Hinweise auf die überregionale Bedeutung Moptis. Im Hafen legen bis zu 60 Tonnen fassende Pinassen aus dem gesamten Binnendelta an. Wir besichtigen die Moschee, machen einen Rundgang durch Alt-Mopti und beobachten die Händler und Fischer am Hafen. Gegen Abend fahren wir nach Sévaré.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotelübernachtung [FMA]

13. Tag San - Ségou
Wir folgen der Teerstraße im Nigertal wieder flussaufwärts und verlassen den ariden Sahelbereich. Im Bambaraland werden Kolbenhirse, Fonio, Baumwolle und Erdnüsse angebaut. In San machen wir eine Pause und sehen uns die Altstadt mit ihrer in sudanischer Banko-Lehmbauweise (wie in Djenné) errichteten Moschee an. Schließlich erreichen wir Ségou.
Fahrstrecke: 400km; Hotelübernachtung [FA]

14. Tag Ségou
Nach dem Frühstück erleben wir auf dem morgendlichen Spaziergang durch Ségou das farbenfrohe und lebenslustige Treiben am Hafen. Ségou war einst die Residenzstadt der Bambara-Könige. Auch zahlreiche prunkvolle Kolonialbauten, wie z.B. das "Office du Niger", verweisen auf den Glanz vergangener Epochen. Wir besichtigen das alte Ségou mit seiner im sudanesischen Stil erbauten Moschee und am Nachmittag eine einheimische "Brauerei". Übernachtung im bereits bekannten Hotel.
Hotelübernachtung [FA]

15. Tag Bamako
Anschließend Rückfahrt von Ségou nach Bamako (235 km). In der Hauptstadt besuchen wir das Nationalmuseum mit einer der bedeutendsten ethnologischen Sammlungen Westafrikas. Gegen Abend werden wir zum Flughafen gebracht und treten den Rückflug nach Paris an.
Fahrstrecke: 235km; [F]

16. Tag Ankunft
Ankunft in Paris und Weiterflug nach Deutschland zum Ausgangsflughafen.
 

Leistungen

  • Linienflug mit Air France Frankfurt - Paris - Bamako - Paris - Frankfurt
  • Flüge ab anderen deutschen Städten sowie ab Österreich und Schweiz gegen Aufpreis und nach Verfügbarkeit
  • Übernachtungen in Hotels und Zelten (meist Vollpension)
  • Transfers und Überlandfahrten
  • örtliche, Deutsch sprechende Reiseleitung
  • Versicherungspaket

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    Preise

    Teilnehmeranzahl:
    Mindestteilnehmer: 10 Personen, Höchstteilnehmer: 15 Personen

    Termin- und Preishinweise:
    Frankfurt: ohne Zuschlag
    Einzelbelegung: 180 Euro
    Visum: ca. 35 Euro

    Anforderungen / Informationen:
    Die Wanderungen im Dogonland sind technisch einfach und von allen geübten, ausdauernden Wanderern zu bewältigen. Die täglichen Etappen betragen 4 bis 15 km, die Gehzeiten liegen bei 4 bis 6 Stunden. Einfache Pfade führen überwiegend durch steiniges Gelände, Trittsicherheit ist wichtig. Erhöhte Anforderungen an den Körper stellt das heiße Klima. Während des Trekkings müssen Sie nur Ihre persönlichen Dinge (Wasser, Foto, Sonnencreme u.ä.) in Ihrem Tagesrucksack tragen. Wegen der Hitze brechen Sie schon früh auf (ca. 7.00 Uhr oder noch früher) und wandern bis zur Mittagszeit. Nach einer ausgiebigen Pause im Schatten geht es in der Regel erst nachmittags wieder weiter. Mehrere Tage sind Sie in einer Pinasse auf dem Niger von Timbuktu Richtung Mopti unterwegs (ca. 350 km). Die Pinasse ist ein traditionelles Holzboot mit Außenbordmotor. An Bord befinden sich eine Kochstelle und eine Toilette (Plumpsklo), Sie sitzen auf fest installierten Bänken unter einem Strohdach. Bei Gelegenheit wird die Fahrt durch Landausflüge unterbrochen, nachts schlafen Sie in Zelten am Ufer. Je nach Vorwärtskommen und Wasserstand kann es auch mal zu Verzögerungen kommen, so dass dann das Programm angepasst werden muss. Bitte haben Sie Verständnis für mögliche Programmänderungen. Die lange Strecke zwischen Bamako nach Timbuktu wird nicht geflogen, weil die Flugverbindungen sehr unzuverlässig sind. Deshalb fahren Sie ungefähr 2.000 km im Kleinbus bzw. die weniger gut ausgebaute Strecke (holprige und staubige Piste) von Douentza nach Timbuktu und dann zum Startpunkt der Pinassenfahrt mit Allradfahrzeugen. Übernachtungen: In Bamako, Timbuktu, Sévaré und Ségou sind Sie in einfachen Hotels oder Motels untergebracht. Gemessen am europäischen Standard können die Zimmer und sonstigen Hoteleinrichtungen sehr einfach sein, eine Klimaanlage gehört nicht zur Regel, auch keine Moskitonetze. Nicht selten liegen z.B. Handtücher und Toilettenpapier nicht sofort bereit, ein kurzes Nachfragen an der Rezeption sollte helfen. Die Übernachtungen im Zelt finden in der freien Natur statt, erwarten Sie bitte nicht die Infrastruktur eines Campingplatzes, Tische und Stühle oder auch sanitäre Anlagen stehen nicht zur Verfügung. Jedem Teilnehmer und jeder Teilnehmerin wird aber eine Waschschüssel mit Wasser gestellt. Das Mittagessen besteht in der Regel aus einem kalten Imbiss. Eine warme Mahlzeit wird am Abend vom Koch zubereitet. Mithilfe in der Küche ist nicht nötig, Teamgeist und Anpacken beim Zeltauf- und abbau werden jedoch erwartet. Wegen der Moskitos sollten Sie bereits in Bamako ein mückenabwehrendes Mittel griffbereit haben. Das Tragen von langen Hosen und langärmeligen Blusen/Hemden ab dem späten Nachmittag erspart so manchen Stich.

    Einreise- und Gesundheitshinweise:
    Deutsche Staatsbürger benötigen für die Einreise ein Visum. Der Reisepass muss noch mindestens 6 Monate über das Reiseende hinaus gültig sein. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber ist für alle Reisenden vorgeschrieben.

    Hinweise:
    Bitte bedenken Sie, daß unberechenbares Wetter und nicht kalkulierbare Naturereignisse vorkommen können. Wetter und Natur bedingen somit auch den Tourenablauf. Selbstverständlich ist die Durchführung sämtlicher Programmpunkte das Ziel; Verschiebungen oder Programmänderungen aufgrund ungünstiger Verhältnisse sind jedoch vorbehalten. Die Reiseteilnehmer sollten flexibel sein und unumgänglichen Situationen mit Verständnis und Geduld begegnen.

     
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